NEW RELEASE: Feed my World – Out on April 26

Feed my World

Feed My World (Album Version) – Feed My World (Radio Edit) – Spaceship (Short Edit)

Draußen ist es grau und drinnen dunkel. Der Kaffee schmeckt wie Plörre und die Lieblingshose liegt schon seit Tagen in der Wäsche. Es gibt so Tage, da ahnt man schon beim ersten Augenaufschlag, dass irgendetwas nicht stimmt. Man brodelt so vor sich hin, ist unzufrieden mit sich und seiner Umwelt, kann aber noch nicht einmal ausmachen, wieso das so ist. Die dunkle Wolke schwebt einfach bei jedem Schritt über einem und die kleinen roten Teufel im Kopf wollen noch viel, viel mehr davon. Am liebsten würde man sich dann wieder ins Bett legen, die Decke über den Kopf ziehen und warten, bis es vorbei ist. Was wäre, wenn man den Spieß umdreht und sich der dunklen Wolke einfach hingibt? Die SoundMonsters haben darüber ein Lied geschrieben.

„Feed My World“ ist die dritte Single aus ihrem Album „Winner Of The Year“. Tinos fragile Stimme trifft auf düsteren Clubsound. Fast unmerklich schraubt er sich immer weiter hoch, wird immer dringlicher und am Schluss, im Glanz der Diskokugel, explodiert er in alle Richtungen. Feed my world with lies! Frei und mutig und abgefuckt, mit einem wundervollen Hauch Wahnsinn und einem aus sich herausbrechenden Sänger. Seine Wut und der von dreckigen Gitarren unterlegte Beat laden dazu ein, sich splitternackt mitten auf die Tanzfläche zu stellen, und im Kreis zu drehen, während man zusammen mit seinen kleinen, inneren Teufeln feiert. Und dann geht man erschöpft und ins Bett und weiß: Hell geht eben nur, wenn es auch ein Dunkel gibt.

Text: Sarah Wächter

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